Para­digmen­wech­sel - neues Denken

paradigmenwechsel basis fuer change management

Ein Pa­ra­­dig­­men­­wech­­sel be­­deu­­tet die Ver­­­än­­de­r­ung grund­le­gen­der Rahmen­be­din­gun­gen. Die Digi­ta­li­sie­rung hat die glo­ba­len Rahmen­be­din­gun­gen schnel­ler ver­ändert, als sich das Be­wusst­sein der Men­schen ent­wick­elt hat. Deshalb gibt es mehr Bedarf an Change Management als jemals zuvor.


Wir denken, be­ra­ten und ma­nagen im Pa­ra­digma der Komplexität, denn wir ver­fü­gen über ein inte­gra­les Be­wusst­sein, wel­ches die ul­ti­ma­tive Zu­kunfts­kom­pe­tenz ist.

Para­dig­men­wech­sel — Von der Li­nea­ri­tät zur Kom­plexi­tät

Komp­lexi­tät ist für die meis­ten Men­schen eine riesen­große Her­aus­for­der­ung. Aber wa­rum ist das so? Wa­rum fällt der Um­gang mit Kom­plexi­tät so schwer???


"Weil man Kom­plexi­tät mit den Gesetzen der zweiwertigen Logik allein nicht hand­haben kann."

In der Li­nea­ri­tät ist es Common Sense lo­gisch zu den­ken, ra­tio­nal zu sein und Ge­fühle als Un­sicher­heits­faktor so weit wie möglich aus Ent­schei­dungs­pro­zes­sen aus­zu­schlie­ßen.
Der Fo­kus liegt auf der Mate­rie, Geist und Ge­fühl spie­len max­imal Neben­rollen oder werden im eso­te­rischen Fach abgelegt. So hat es Ewig­kei­ten funk­tio­niert. Und plötz­lich soll da­mit Schluss sein?

 

Das Paradigma der Komplexität beinhaltet Ganzheitlichkeit

Wer Komplexität erfährt, stellt sehr schnell fest, dass es sich nicht nur um eine Verdichtung von Informationen auf einer Ebene handelt. Vielmehr geht es um unzählige Informationen auf vielen Ebenen, die auf nicht offensichtliche Weise miteinander verknüpft sind. Deshalb kann Komplexität auch nicht vereinfacht werden. Simplifizierungen von Komplexität müssen zwangsläufig zu Fehlern führen, da die Verflechtungen nicht erkennbar sind und die Prioritäten ständig wechseln.


Ganzheitlichkeit bedeutet die Betrachtung einer Sache in der systemischen Vollständigkeit aller Teile sowie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften und Beziehungen untereinander (Definition Wikipedia). Mit dieser Definition werden Geist und Gefühle zu Protagonisten der Komplexität und stehen gleichberechtigt neben der Materie. mehr ↓

 

Gefühle sind ursächlich für Verhalten 

Das, was wir denken, beeinflusst das, was wir fühlen. Die Geisteshaltung (das Wertesystem) auch WMeme genannt  ist der Kompass unseres Verhaltens. Aber, dieser Kompass ist der Beeinflussung durch Gefühle unterworfen. Ängste, Wut und auch Begeisterung können Verhaltensweisen hervorrufen, die eigentlich nicht beabsichtigt waren. Menschen bekunden Haltungen, handeln aber sehr häufig anders. Wer Unternehmen oder Prozesse steuern möchte, an denen Menschen beteiligt sind, sollte verstehen, dass es zahlreiche Faktoren gibt, die das Verhalten von Menschen positiv beeinflussen, aber trotzdem nicht einer kausalen wenn-dann Logik unterliegen.  


Gefühle und Gedanken können widersprüchlich sein 

In jedem Menschen wirken widersprüchliche Ideen, Wünsche und Gefühle. Besonders gut zu beobachten ist das bei den zahllosen Versuchen die unternommen werden, um Gewicht zu reduzieren. Rund die Hälfe aller Deutschen möchte abnehmen und schafft es nicht. Durchschnittlich sind nach dem Scheitern einer Diät oder Nahrungsumstellung 8% mehr Gewicht auf der Waage als vorher.
Nachhaltige Strategien basieren nicht auf Maßnahmen wie Diäten, Punkte zählen oder dem Verzehr von Eiweißpulver. Sie basieren auf der Ergründung des falschen  Eßverhaltens und leiten daraus Strategien zur Veränderung ab.  So lange diese Ursachen nicht bewusst werden, bleiben die Veränderungstechniken brutale Eingriffe in die eigene Natur, gegen die sich der Körper (und/oder die Seele) früher oder später massiv sträubt. Veränderung gelingt nur im Einklang mit dem Mind-set, der Geisteshaltung.



  

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass Du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer

  


Nicht nur Gefühle verursachen "unlogisches" Verhalten

Für Menschen ist ein großer (wenn nicht der überwiegende) Teil ihrer Muster, Motivationen und inneren Saboteure unzugänglich, da diese im Unterbewusstsein liegen und wirken. Es ist eine naive Vorstellung, dass man  mit ausreichend Willenskraft alles erreichen könne, was man sich vornimmt. Vorhaben, die den inneren, unbewussten Absichten entgegenstehen können nicht gelingen, da man unbekannte Gegener nicht entkräften kann, diese sind immer stärker. Daraus folgt natürlich nicht, dass man sich keine Ziele setzen soll. Es unterstreicht vielmehr die Bedeutung der Erforschung der eigenen, unbekannten Kräfte, um sich Ziele setzen zu können, die den eigenen Potenzialen entsprechen und deshalb erfolgversprechend sind. 



  

Das Wertvolle im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte.

Albert Einstein

  

Erfolgreiches Change Management basiert auf dem Paradigma der Komplexität

Im Paradigma der Komplexität werden Gefühle, Widersprüche und Diversität nicht ausgeblendet, sondern integriert. Das führt zu schnellen und spürbaren Erfolgen, wenn die Strategie kohärent, intelligent und versatil ist.

Während jedes Veränderungsprozesses emergieren Kräfte, die vorher nicht wirksam waren. Mit ihnen aufmerksam und flexibel umzugehen ist die wichtigste Komponente des erfolgreichen Change Managements. Die Ziele müssen klar definiert werden, die Wege dorthin jedoch fortlaufend modifiziert.   

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