Sozialer Jetlag muss nicht sein!

Sozialer Jetlag muss nicht sein

An Jetlag leiden nicht nur Globetrotter, sondern rund die Hälfte aller Deutschen. Täglich spüren Sie die Auswirkungen davon, dass ihre Arbeitszeiten sie zwingen aufzustehen, obwohl die innere Uhr noch auf Schlafen gestellt ist. Unternehmen können die Gesundheit und Bindung ihrer Mitarbeiter erheblich verbessern, wenn sie sozialen Jetlag verhindern.

Es gibt Lerchen und Eulen

Grob unterscheiden kann man zwischen dem Frühtyp, den Lerchen und dem Spättypen, den Eulen. Der Spättyp ist rund doppelt so häufig von sozialem Jetlag betroffen wie der Frühtyp. Eine Umgewöhnung ist nicht möglich, das versichern Schlafforscher. Der Typ ist angeboren und unveränderlich. Forscher haben außerdem festgestellt, dass Naturvölker die ohne technischen Fortschritt also ohne künstliches Licht leben keinen Spättyp entwickeln. Bei diesen Völkern stehen alle Menschen bei Tagesanbruch auf.

 

Sozialer Jetlag fördert Krankheiten

Bereits eine Stunde vor der inneren Uhr aufstehen zu müssen mindert die Leistungsfähigkeit und erhöht das Infekt- sowie Krebsrisiko. Je größer der soziale Jetlag ist, desto häufiger greifen die Betroffenen zu Alkohol und Ziga­retten. Obwohl das Phänomen Sozialer Jetlag und seine Auswirkungen längst bekannt und wissenschaftlich belegt sind, wurden bislang keine Konsequenzen gezogen. Weder Schulzeiten noch übliche Bürozeiten wurden modifiziert.

 

Unternehmen können individuelle Lösungen schaffen

Arbeitgeber, die flexible Arbeitszeiten anbieten leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung (Salutogenese) und verbessern die Stimmung im Unternehmen. Zufriedenheit und Produktivität werden gesteigert und damit die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen.(Employer Branding). Wir beraten Sie gern über individuelle Modelle und deren Vorteile, bitte nehmen Sie Kontakt auf.

 

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