Holistisches Change Management Der Fuenf-Elemente-Zyklus der Organisationsentwicklung bringt alle Unternehmensbereiche zum Fließen

Holistisches Change Management ist eine Strategie, die Unternehmen in lebendige, zukunftsfähige Organisationen wandelt, welche Ökonomie, Nachhaltigkeit, Sinn und Leistungsfreude verbinden – ohne zermürbende Change Prozesse. Es liefert eine neue Qualität von Arbeit, die dem Paradigmenwechsel vom mechanischen zum bewussten Wirtschaften entspricht.

When change isn´t allowed to be a process, it becomes an event. 

Inhaltsübersicht

Change ist eine Notwendigkeit

Die Welt wandelt sich in rasantem Tempo und den meisten Unternehmen ist bewusst, dass sie sich wandeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.
Dabei stehen neben Digitalisierung und neuen Technologien drei Aspekte im Fokus:

1.die Erhöhung des  Innovationstempos
2.die Attraktivität als Arbeitgeber für neue Generationen von Arbeitnehmern
3.der Wertewandel in der Gesellschaft, der eine Verbindung von Ökonomie mit Ökologie und Gemeinwohl erwartet.

Change Vorhaben scheitern seit über 15 Jahren konstant mit einer Quote von zwei Dritteln, wie Studien belegen. In dieser Zeit haben sich die Ziele und Methoden grundlegend verändert. Das spricht für unseren Ansatz, eine neue Denklogik statt neuer Methoden zu propagieren.

Die Unternehmenskultur wurde längst als wichtige Stellschraube für unternehmerischen Erfolg identifiziert, doch erweist sie sich als besonders resistent gegen Veränderungsvorhaben. Agile Strukturen und Prozesse einzuführen ist machbar. Ko-kreative Zusammenarbeit von eigenverantwortlichen Mitarbeitern zu etablieren, ist eine ganz andere Herausforderung. Von vermeintlich agilen Teams ist häufiger zu hören, dass sie jetzt Scrum mit Wasserfall machen.

Holistisches Change Management ist ein ganzheitlicher Ansatz, der innen und außen von Organisationen kohärent macht. Er ist darauf ausgerichtet, dass die Dinge mühelos gelingen und priorisiert deshalb die Entfernung von Blockaden, die in der Ausgangssituation vorhanden sind. 

#1 Wer sind wir?

Bevor man sich aufmacht das zukünftige, ideale Selbstbild zu entwerfen steht ein Kassensturz an. Wer sind wir, was macht uns aus, was ist unsere Identität? Wo sind unsere Stärken, welche Schwächen haben wir bereits erkannt?

In jedem Menschen und in jeder Organisation stecken ungenutzte Potenziale. Ein guter Change Prozess richtet sich darauf aus, diese verborgenen Schätze zu heben, damit Anstrengung und Stress reduziert werden. Es geht darum bessere Ergebnisse mit weniger Aufwand zu erreichen, weil sich Kreativität und Innovation nur entfalten, wenn Menschen nicht gestresst sind.

#2 Wohin möchten wir uns entwickeln?

Die Zukunftsvision ist das große Ziel, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren können. Sie muss neben Zweck und Werten auch ein Begeisterungselement enthalten, weil es ohne Begeisterung nicht möglich ist Teamspirit zu entfalten und Menschen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten.  

#3 Wie gehen wir vor?

An dieser Stelle beginnen die Schwierigkeiten, weil die Welt keine objektive Gegebenheit ist, für die man eine beste Lösung erarbeiten könnte. Sie ist viel mehr eine subjektive Konstruktion, wie uns Erkenntnis- und Systemtheorie wissen lassen.

Der Konstruktivismus verhindert, dass Menschen auch tatsächlich dasselbe meinen, wenn sie über Dinge diskutieren. Deshalb wird über geeignete Mittel und Wege gestritten, selbst wenn das Ziel unstrittig ist. Weil jeder Mensch aus seiner Weltsicht heraus recht hat, ist es vollkommen sinnfrei darüber zu diskutieren. Hier bringen wir eine Meta-Perspektive ein, die sich auf das Wohl des Ganzen richtet, ohne irgendeine Position abzuwerten. 

Holistisches Denken ist die konsequente Ausrichtung auf das Wohl des Ganzen – bei maximaler Unterstützung des Einzelnen.




Sobald eine Strategie verabschiedet wurde, tun sich drei Problemfelder auf: 

#4 Generelle Probleme von Change Prozessen

Das erste Problem besteht darin, dass das Leben die Fragen ändert, sobald man eine Antwort gefunden hat. Während man noch versucht, die Veränderungen umzusetzen, prasseln neue Anforderungen und Alltagsprobleme auf das Unternehmen herein. Diese sollten nicht als separate Probleme verstanden – sondern in den Prozess integriert werden. Change bedeutet nicht ein bestimmtes Ziel zu erreichen,  vielmehr geht es darum Wandlungsfähigkeit zu entwickeln.

Das zweite Problem sind Blockaden. In jedem Menschen sind unzählige Programme und Muster im Unterbewusstsein gespeichert. Sie können getriggert und aktiviert werden, ohne dass sich die Person dessen bewusst ist. Dadurch werden Verhaltensmuster aus der Vergangenheit aktiviert, die keine angemessene Reaktion auf die Gegenwart sind.

Blockaden entziehen sich dem rationalen Zugriff, man kann sie nicht wegdiskutieren. Gleichwohl müssen sie aufgelöst werden, weil ihre Energie ansteckend ist. Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst, sagt ein tibetanisches Sprichwort. Die Energie dieser Muster zu wandeln, ist die tiefere Bedeutung von Alchemie. Es geht um die Wandlung von etwas nicht Wertvollem in etwas Wertvolles. 

Das dritte Problem sind subtile Widerstände, die sich in jedem Change Prozess entfalten. Die Ursache dafür liegen in den Prinzipien der Natur.  

Das Taiji symbolisiert die Einheit der Gegensätze Die Welt besteht aus polaren, komplementären Kräften, deren Einheit im Taiji Symbol dargestellt werden. Entwicklung entfaltet sich durch die Spannung zwischen Ausdehnung (yang) und Anziehung (yin).


Wer die Einheit der Gegensätze versteht, verwendet Strategien, die der Dynamik der Kräfte angemessen sind. Jede Vereinseitigung bewirkt immer auch ihr Gegenteil, nur etwas zeitversetzt. Wir haben die Gesetze des Daoismus studiert und haben wirksame Strategien für den Umgang mit Wandel, Energie und Lebendigkeit. 

#5 Die Lösung aller Change Probleme 

Die Schwierigkeiten im Umgang mit Change Prozessen lassen sich auf die linear-kausale Logik der Rationalität zurückführen, die drei wesentliche Aspekte der Wirklichkeit nicht integriert: 

  • Die Welt besteht aus dynamischen Kräften, die immer zusammenwirken.

  • Diese dynamischen Kräfte sind bewusst (Yang) und unbewusst (Yin).

  • Der Beobachter sieht keine objektive Realität, sondern ist partizipierender Gestalter der Wirklichkeit.



Während die ersten beiden Erkenntnisse Grundlage des Daoismus sind, welcher die universellen Prinzipien der Wirklichkeit beschreibt,  ist die dritte Erkenntnis Errungenschaft der Quantenphysik. Laut Quantenphysik ist die Wirklichkeit eine fließende, ungebrochene Gesamtheit, die sowohl das Denken (Bewusstsein) als auch die äußere Realität beinhaltet.



Das fundamentale, ultimative Mysterium ist dies: Es gibt für jedes Außen ein Innen und für jedes Innen ein Außen, und obwohl sie unterschiedlich sind, gehören sie zusammen.

Alan Watts



#6 Holistisches Change Management

Holistisches Change Management erzielt bessere Resultate mit weniger Aufwand, indem es die Dynamik der Wirklichkeit nutzt. Es entfaltet die Potenziale von Unternehmen, Kulturwandel und Innovation zu erzeugen, um zukunftsfähig zu werden.

Holistisches Denken spiegelt die Einsicht der Quantenphysik, dass wir Mitschöpfer der Realität sind. Es geht um das SEIN und nicht nur das Handeln. Die Veränderung des Seins ist dem Verstand zu weiten Teilen unzugänglich, weil es in multiplen Dimensionen stattfindet. 
Es ist ein Bewusstseinsentwicklungsprozess, der Denken, Fühlen und Handeln im SEIN in Einklang bringt. Das gelingt wesentlich schneller mit einem Beobachter, der die Innenwelten lesen und steuern kann.  Professioneller Umgang mit Energien, subtilen Widerständen und Paradoxien sind das Handwerkszeug, mit dem wir Blockaden lösen oder verfahrene Change Prozesse retten. 

Idealerweise sind wir Mitinitiator oder Architekt von Change Prozessen und beginnen bei der Atmosphäre und den Motivationsströmen von Mitarbeitern. Der richtige Teamspirit, eine Haltung von Ja, wir wollen es zusammen rocken ist der Treibstoff für Wandel, ohne zu kämpfen. Ist der Geist der Veränderung geweckt, dann ist die Modifizierung von Strukturen und Prozessen keine Schwierigkeit. Holistisches Change Management lässt sich mit jeder Organisationsform verbinden, von klassisch bis agil, von Matrix bis Holakratie. 

Fazit

Das holistische Prinzip ist die konsequente Ausrichtung auf das Wohl des Ganzen bei gleichzeitig maximaler Unterstützung jedes Einzelnen. So funktionieren die Natur und die Gesundheit. Mit dieser Herangehensweise werden Organisationen zukunftsfähig in der komplexen VUCA-Welt. Sie erlangen nicht nur mehr Souveränität im Umgang mit Komplexität, sondern sie erhöhen gleichzeitig die Qualität von Arbeit und werden zu Leuchttürmen einer neuen Werte- und Sinnkultur.
 
Dank der Synergie von Expertise in Organisationsentwicklung, Managementberatung und Change Management auf der einen Seite, sowie Umgang mit Lebendigkeit, Energie und Potenzialentfaltung, dem authentischen Feng Shui, welches wir auf Meisterniveau beherrschen auf der anderen, trans­for­mie­ren wir Un­ter­neh­men in krea­ti­ve, inno­va­ti­ve und lebendige Ge­mein­schaf­ten und wan­deln Leis­tungs­druck in Leis­tungs­freu­de. 


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