Kohärenz im Change Management
Kohaerenz-das Gefuehl von Stimmigkeit

Kohärenz von lateinisch cohaerere = zusammenhängen bezeichnet das Gefühl von Stimmigkeit, Klarheit oder Übereinstimmung. Ein hohes Kohärenzgefühl ist  Grundbedingung für unternehmerischen Erfolg und besonders wichtig in Zeiten der Veränderung. 

 
Inhaltsübersicht

Kohärenz — das Gefühl von Stimmigkeit

Das gesundheitspsychologische Konstrukt Kohärenz oder Kohärenzgefühl (sense of coherence SoC) geht auf den israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923–1994) zurück. Antonovsky erforschte die Bedingungen von Gesundheit und deren Förderung.
Er entwickelte das ressourcenorientierte Konzept der Salutogenese, der Entstehung von Gesundheit als dynamischen Prozess. Sein Modell ist ein Paradigmenwechsel im Vergleich zu dem dichotomischen Ansatz der traditionellen Medizin, die Krankheit als konträren Zustand zu Gesundheit betrachtet. Die Hauptthese von Antonovsky lautet, dass das Kohärenzgefühl der zentrale Aspekt bei der Entstehung von Gesundheit ist. mehr↓

 

Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.

Khalil Gibran

 

 

Kohärenz ist eine Notwendigkeit in Unternehmen

Mitarbeiter eines Unternehmens können ihre Arbeit nicht losgelöst von den Unternehmenszielen verrichten. Es bedarf eines gemeinsamen Bezugssystems, eines Referenzrahmens, auf den sich alle Einzelteile, Personen und Handlungen widerspruchsfrei (kohäsiv) beziehen. Wenn dieses Kohärenzgefühl existiert, können Mitarbeiter Sinn in der eigenen Tätigkeit finden und daraus Motivation und Bestätigung ziehen. 

 

Change Management braucht Kohärenz

In Zeiten der Veränderung steigt die Bedeutung von Kohärenz exponentiell an, weil jeder Veränderungsprozess eine anfängliche Destabilisierung bewirkt. Bis zum Erreichen einer neuen Stabilität ist das Gefühl, an einem Strang zu ziehen, wesentlicher Faktor für den Erfolg der Veränderungen. 

 

Kohärenz ist die wahrscheinlich wichtigste Ressource eines Unternehmens.

Silke Nierfeld

  

Inkohärenz muss aufgelöst werden 

Ist kein gemeinsames Bezugsystem vorhanden, dann begründen Mitarbeiter ihre Verhaltensweisen mit eigenen Bezugsystemen (meist als innerer Dialog). Sie schränken ihre Leistungen ein und engagieren sich nur noch halbherzig für das Unternehmen. Managementstrategien wie Incentives, Lob und Tadel verfangen nicht mehr, denn der Mitarbeiter ist emotional nicht mehr an das Unternehmen gebunden.

Motivationslosigkeit, innere Kündigung und auch eine höhere Anfälligkeit für Krankheit sind die Folgen der Inkohärenz. Der größte Fehler besteht darin, diese Zustände hinzunehmen und keine Anstrengung zu unternehmen, sie auszuräumen. Dann beginnt eine Abwärtspirale bei der sich Motivationslosigkeit und schlechtere Leistung gegenseitig "beflügeln". 

Oftmals ist fehlende Aufmerksamkeit für individuelle Bedürfnisse die Ursache für mangelndes Engagement der Mitarbeiter und lässt sich mit geringem Aufwand verbessern. Kulturwandel ist keine Raketenwissenschaft. Er gelingt durch eine Neue Denkweise, die über funktionales Ursache-Wirkung-Denken hinausgeht und die Lebendigkeit der Wirklichkeit erfasst. 

Wir lösen Inkohärenz auf und bringen Leistungsfreude und gute Stimmung  in Unternehmen. Unser Konzept heißt Wandel, ohne zu kämpfen.


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