Paradig­men­wech­sel - Den­ken ober­halb der Ein­stein­schwelleparadigmenwechsel denken oberhalb der einsteinschwelle

Der Para­dig­men­wech­sel des 21. Jahr­hun­derts be­deu­tet zu er­ken­nen, dass die Natur nicht aus einem Geflecht kausaler Fäden besteht, sondern eine  geistige, sinnhafte Ordnung hat, die sich nicht mit linear-kausalem, sondern mit holistischem Denken steuern  lässt. 

Inhaltsübersicht

Die Denkfehler des alten Paradigmas

Das Denken im alten Paradigma lässt sich auf zwei zentrale Fehler herunterbrechen, die auf Ausgrenzung und Verengung basieren: 

1. Entfernung des Subjekts

In dem Weltbild, in dem der Mensch die Dinge betrachtet steckt der Fehler, dass das betrachtende Subjekt ausgenommen wird. Man glaubt durch Eliminierung des Subjektiven ein objektives Bild der Realität zu erhalten, doch das ist falsch. Tatsächlich kann es so etwas wie Objektivität nicht geben, weil der Prozess der Wahrnehmung der Dinge ohne Subjekt nicht möglich wäre


Der Materialismus ist die Philosophie des bei seiner Rechnung sich selbst vergessenden Subjekts.

Arthur Schopenhauer



2. Spaltung von Geist und Materie, Dualität

In dem materialistischen Weltbild gibt es drei räumliche und eine zeitliche Dimension. Diese lassen sich mit linear-kausalen Denken erfassen und den Gesetzen der Newtonschen Physik erklären.
Einstein hat mit seiner Relativitätstheorie bewiesen, dass Raum und Zeit immer aneinander gekoppelt sind, dass die vierte Dimension ein Raum-Zeit-Kontinuum ist. Die Auswirkungen dieser Tatsache sind aber auf der Erde so gering, dass sie im Alltagsbewusstsein ignoriert werden.

Tatsächlich gibt es (mindestens) eine weitere Ebene, welche Einfluss  auf die materielle Welt nimmt. Diese Dimension ist die Infospähre, die geistige, feinstoffliche Welt, auch Noosphäre genannt, der Raum von All-Verbundenheit, Bewusstsein und Sinn. In allen Religionen und Weisheitstraditionen wird die Existenz dieser Dimension angenommen. Im Westen heißt sie GEIST oder Äther, in den östlichen Philosophien wird sie als Chi, Ki oder Prana bezeichnet.

Die Trennung von Natur- und Geisteswissenschaften hat dazu geführt, dass die geistige Ebene in den Naturwissenschaften keinen Platz mehr hatte, obwohl es deren Aufgabe ist, belebte und unbelebte Materie  empirisch zu erforschen. Lebendigkeit entsteht aber erst durch die Gleichzeitigkeit von Geist und Materie, denn diese sind untrennbar. Wir haben also Naturwissenschaften, welche die Lebendigkeit ausschließen!

Wissenschaftlicher Beweis der geistigen Dimension 

Die Quantenphysik wurde von Max Planck und Albert Einstein um 1900 begründet, weil die klassische Physik bei der Beschreibung des Lichts und dem Aufbau der Materie  an ihre Grenzen gestoßen war.

In der modernen Physik zeigt sich das Universum als dynamisches, unteilbares Ganzes, das seinem Wesen nach immer den Beobachter einschließt. Hier verlieren die traditionellen Begriffe von Raum, Zeit und isolierten Objekten, von Ursache und Wirkung ihre Bedeutung. Damit haben die Quantenphysiker bewiesen, was Mystiker schon vor dreitausend Jahren erkannten: Geist und nicht Materie ist der Urgrund allen Seins. 

 

Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wird.

Max Planck



Rationale Lösungen sind das Problem

Der Verstand plant, sequenziert, kontrolliert und kämpft. So ist Leben zum Management von Zeit geworden, ein ständiges Definieren von Soll-Zuständen, kämpfen, scheitern, optimieren, umplanen.

Immer mehr Methoden und Strategien sollen die Dinge bewirken, die gerade durch das rationale Denken verunmöglicht werden: Sinn, Kreativität, Selbstverwirklichung, Lebensqualität. Diese Werte sind Ausdruck einer Innerlichkeit, die in Resonanz ist mit dem lebendigen Ganzen der Welt. Sie lassen sich nicht rational planen oder steuern, weil sie zu der Dimension des Geistes gehören, die der Verstand nicht erfasst. 


Der berechnende Zugriff auf die Natur, das Denken im Ursache-Wirkung-Modus verhindert die Erkenntnis der inneren Natur.


Die Natur hat kein Konzept von Mangel, das Paradigma der Natur ist Fülle. Wenn Menschen also unter mangelnder Innovation, Sinnlosigkeit und Stress leiden, dann liegt die Lösung nicht im Zuständigkeitsbereich des Verstandes, sondern darin den Verstand zur Ruhe zu bringen, um den Raum des Geistes betreten zu können. 
 

Zukunftsfähigkeit durch Paradigmenwechsel

Geist zu integrieren und über das linear-kausale Denken des Verstandes hinauszugehen ist der Weg zum souveränen Umgang mit Komplexität, wir nennen es VUCA-Kompetenz. Wir haben Konzepte, Unternehmen in die Entwicklung ihrer Potenziale zu bringen ohne Achtsamkeitstraining, Yoga oder Bewusstseinscoaching.

Wir verwenden die energetische Dimension, um Menschen zu motivieren und Zusammenarbeit stressfrei zu gestalten. Im Einklang mit den Gesetzen der Natur zu handeln nennen die Chinesen Wu-Wei, wir verwenden es, um Wandel, ohne zu kämpfen zu bewirken.  


Fazit 

Komplexität ist eine Herausforderung für den Verstand, der die Dimensionen von Geist und Lebendigkeit nicht erfassen kann. Ein Paradigmenwechsel ist nötig, um zu erkennen, dass die Probleme durch die Art des Denkens erzeugt werden. Der Verstand ist das Problem – und nicht die Lösung. 
Lösungen für eine komplexe Welt liegen jenseits der Einsteinschwelle, der linearen wenn-dann-Logik. Holistisches Denken verbindet Verstand und Geist zu einer multi-dimensionalen und meta-systemischen Logik. Das bewirkt Innovation und den souveränen Umgang mit Komplexität, die VUCA-Kompetenz.


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