Para­digmen­wech­sel - neues Denkenparadigmenwechsel-neues denken

Die Quantentheorie hat einen Paradigmenwechsel eingeleitet, als zu viele Erscheinungen mit der Relativitätstheorie nicht mehr zu vereinbaren waren. Das neue, holistische Denken ist der Schlüssel für die Lösung der Probleme unserer Zeit, schafft Lebensqualität und bewirkt die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in der VUCA-Welt.  

Inhaltsübersicht

Das (noch) aktuelle Paradigma der Wissenschaft

Die Naturwissenschaften erstellen die Landkarte der Wirklichkeit. Diese abstrakte und verallgemeinernde Landkarte sagt jedoch nichts darüber aus, wie die Landschaft samt ihrer qualitativen und vielschichtigen Merkmale an und in sich beschaffen ist. Die Naturwissenschaften befassen sich nicht mit dem Wesen der Natur, nur mit ihren Funktionen.

Die objektive Sprache der Mathematik beschreibt Erkenntnisse über die Natur, die nicht anzuzweifeln sind. Aber sie sind unvollständig, sie entbehren der Multidimensionalität, Wandlungsfähigkeit und Lebendigkeit der Natur.

Die Dualität der Wirklichkeit

Jedes wirkliche Einzelwesen ist bipolar, es hat seinen physischen und seinen geistigen Pol; und selbst die physische Welt läßt sich nur angemessen verstehen, wenn man ihre andere Seite – den Komplex von geistigen Vorgängen – mit einbezieht.

Während der reduktive Physikalismus die Existenz eines geistigen Pols leugnet, und der cartesische Dualismus die beiden Pole strikt voneinander trennt, bilden die Pole des Einzelwesens im holistischen Weltbild eine untrennbare und für den Prozess der Wirklichkeit essentielle Einheit. Das wirkliche Einzelwesen ist das Produkt des Ineinandergreifens von physischem und geistigem Pol, ein wirkliches Einzelwesen ist ein Prozess.

Die Relativitätstheorie wird nicht ungültig durch die Quantentheorie. Sie bleibt wirksam in den äußeren Dimensionen der Welt, wo Energie so stark verdichtet ist, dass sie wie Materie erscheint.

Der Wechsel zum neuen Denken

Es wäre für die Mainstream-Wissenschaft so viel einfacher, viele Phänomene zu verstehen, die sie im Moment als metaphysisch oder übersinnlich bezeichnet und beiseite schiebt, wenn sie akzeptieren würde, dass das Bewusstsein außerhalb des Gehirns vorhanden ist. Es ist eine Dimension der Wirklichkeit. Das Gehirn nimmt es auf, wie eine Antenne verschiedene elektromagnetische Frequenzen aufnimmt.

Das Bewusstsein ist ein dynamisches Informationsnetzwerk, das immer komplexere Strukturen schafft, um die Erfahrung zu erweitern. Diese Felder haben eine Struktur und sie sind quanti- und qualifizierbar.

Die Erkenntnisse der Quantentheorie und der Bewusstseinsforschung decken sich mit denen von Weisheitstraditionen aller Kulturen über den Geist. Ausführlich gehen wir darauf im Beitrag Second-Tier Thinker – Was ist das ein.



Was nottut, ist ein neues Denken: das Denken mit Liebe! Denken mit Liebe überwindet Materialsmus und Egoismus und führt zu dem, was alle Menschen bewusst oder unbewusst erstreben und benötigen: Harmonie. Harmonie ist Leben, Friede, Wahrheit, Seele, Liebe und Gesundheit.

Werner Braun



Das holistische Paradigma

Holismus ist eine Organisationsform, bei der die Teile zum Ganzen gehören wie ein Organ zu einem Körper, und nicht die Teile einer Maschine. Der Kosmos konstituiert sich aus Prozessen, nicht aus Substanzen. Es gibt im Kosmos keine Trägheit, alles ist ein ständiges Entstehen und Vergehen. Es geht darum, die Prozesse zu beobachten und zu erfassen, denn die Beziehungen seiner Teile sind veränderlich und darauf können wir Einfluss nehmen. 

Weil die Wirklichkeit ein lebendiger Prozess ist, basieren seine Informationsstrukturen auf Wechselseitigkeit. Das bedeutet das Ende der Kausalität, welche nur einen Bruchteil der Natur erfasst.


Kausalität ist eine Art der Wahrnehmung, welche blind ist für die Tiefe des Seins.

Nils Bohr

 

Die Bedeutung von Neuem Denken

Das neue Denken, welches die Welt als lebendige Prozesse und sich wechselseitig informierende Felder beschreibt, versetzt den Menschen in eine völlig neue Position. Er wird zum Mitschöpfer der Welt, weil auch er ein Prozess in dem Ganzen ist.

Am besten kann man sich die Wechselseitigkeit in Form von interagierenden Energiefeldern vorstellen. Nicht nur die Handlungen sind Impulse, sondern alles Seiende, also auch das Unbewusste. 

Die Felder sind intersubjektiv, sie wirken in und zwischen Menschen und sie lassen sich beeinflussen, weil Bewusstsein und Energie äquivalent sind.

Die Anwendung von Neuem Denken

Der Taoismus stellt alle Mittel zur Verfügung, die esfuenf elemente zyklus für den Umgang mit einer lebendigen, bipolaren Wirklichkeit braucht.

Prozesshaftes Denken wird im 5-Elemente-Zyklus, dargestellt, den wir für die Anwendung in Organisationen angepasst haben. 

Unser Wirken wandelt bewusste und unbewusste (Second-Tier) Kräfte der Wirklichkeit. Wir harmonisieren die Atmosphäre, das Kohärenz-Gefühl und den Team-Spirit mit den erforderlichen Strukturen und Prozessen der Arbeitsorganisation. Das geschieht mitten im Arbeitsalltag durch holistisches Change Management, welches Wandel ohne zu kämpfen ist.

Fazit Neues Denken

Der Paradigmenwechsel von einer elementaristischen zu einer prozesshaften Wirklichkeit, ist der Weg zur Lösung der fundamentalen Probleme unserer Zeit. Die gravierende Zerstörung der Umwelt ist eine Folge davon, dass das lebendige, prozesshafte Wesen der Natur nicht im Weltbild integriert ist. Es wurde von der Wissenschaft schlicht nicht erfasst. 

Neues Denken beschert Menschen eine  enorme Verbesserung der Lebensqualität. Das Erleben der Wirklichkeit geht immer über das hinaus, was sich rational erklären lässt. Das Unbewusste zu integrieren, ist der beste Ansatz psychische Probleme zu lösen. Indem die Lebendigkeit der Wirklichkeit integriert wird, wird der Umgang mit Komplexität mühelos und Erleben und Verstehen werden kohärent.



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