Holistisches Denken

holistisches denken

Holistisches Denken ist die Bewusstseinsstufe, die einen souveränen Umgang mit Komplexität ermöglich.



Transformation bedeutet ein neues Weltbild

Ein Weltbild ist nicht einfach ein Set von Überzeugungen und Ansichten.  Ein Weltbild entsteht durch Konstruktionen, denen unbewusste Annahmen und Denkmuster zugrunde liegen, die nicht hinterfragt werden. Es ist unsere Wirklichkeit, deshalb wird jede Idee oder These, die diesem Weltbild widerspricht automatisch attackiert und bekämpft.



Chancen auf Veränderung ergeben sich immer dann, wenn das aktuelle Weltbild daran scheitert, Lösungen für veränderte Umstände zu erzeugen. Je offener ein Mensch in seiner Grundhaltung ist und je größer sein Leidensdruck, desto leichter gelingt der Wechsel zur nächst höheren Bewusstseinsebene.



Transformation erfordert Erkenntnis

Verändert werden kann nur das, was uns bewusst ist und selbst das ist sehr sehr schwer. Der größte Teil unseres Verhaltens (Forscher sprechen von ca. 95%) basiert aber auf unbewussten und widersprüchlichen Mustern, die wir uns anschließend rational erklären. Wer Transformation erreichen will, muss sich von dem Bild des vernunftgesteuerten Menschen verabschieden zugunsten einer ganzheitlichen Sichtweise, die Verstand, Geist (Seele), Emotionen, Instinkte und Unbewusstes einschließt.

Strukturen transzendieren - Unbewusstes bewusst machen

Ein Second-Tier Den­ker, der die Funktionsweise des Verstandes durchdrungen und die ei­ge­nen Struk­turen trans­zen­diert hat, kann die Mus­ter und Denk­struk­turen an­der­er er­ken­nen und be­wusst­machen. Da­durch ent­steht die Mög­lich­keit zur Trans­for­ma­tion, der Über­win­dung von limi­tie­ren­den Über­zeu­gun­gen und Glaubens­sät­zen.

In spirituellen Kreisen hört man häufig den Slogan von "der Überwindung des Egos". Das ist Unfug, weil unser Ego das Überleben sichert. Es geht darum, sich vom Ego zu de-identifizieren. Dadurch entsteht die Souveränität, seine Gefühle und Gedanken beobachten zu können, ohne unmittelbare Handlung folgen lassen zu müssen. Dann kann man selbst auf Provokationen und Ärger mit tiefster Gelassenheit reagieren.

Es ist zunächst ein Prozess des Ent­ler­nens, der den Weg frei macht zur  Ent­faltung der eigenen Potenziale, zu Ganzheit, Leichtigkeit und zu einer universellen Problemlösungskompetenz.