Von Silke Nierfeld |22.08.2025 | Lesezeit ca. 3 Minuten
Das Offensichtliche
Aus der Dynamik dieser Kräfte ist eine transitorische Karriere entstanden – als Projektmanagerin, Philosophin, Unternehmerin, Beraterin und Mentorin. Kontinuierliches Lernen und die Suche nach Wahrheit sind mein Lebenselixier.
Facettenreichtum, Wandlungsfähigkeit, geistige Gelenkigkeit und Biss sind die Attribute, die mir am häufigsten zugeschrieben werden. Ich habe ein Herz für Nerds (Geist ist geil), alles Schräge und Labradore. Falls Sie sich für Modelle interessieren: Ich bin ein ENFJ [16personalities], ein Business Alchemist [William R. Torbert], ein Second-Tier Denker [Taoismus] und ein Yang Metall [BaZi Suanming].
Hinweis: Die Verwendung von wir und uns auf dieser Website dient dazu, das Ich zu vermeiden und soll keine künstliche Größe suggerieren.
Die Frage, die zum Lebensthema wurde
Als Teenager fasste ich den Entschluss, die Wirklichkeit in ihrer Tiefe zu verstehen. Unter scheinbar normalen Bedingungen, in denen ich hervorragend funktionierte, litt ich psychisch so sehr, dass ich schon als Kind somatisierte. Gleichzeitig hatte ich Kontakt mit meiner Seele und erlebte immer wieder eine Seinsweise voller Glück. Mir wurde also früh die Doppelstruktur des Lebens bewusst. Das verlieh mir die Hartnäckigkeit, auf dem Wahren, Guten und Schönen zu bestehen. Ich wusste, dass es sich dabei nicht um ein abstraktes Konzept handelt, sondern dass es verwirklicht werden kann. Die Frage war nur: Wie?
Die Suche nach einer Antwort wurde zu meinem Lebensthema. Dass es dafür bereits Konzepte geben könnte, kam mir nicht in den Sinn – es war die dunkle Zeit vor dem Internet. Für mich war klar: Jeder Mensch würde sich vom Leid befreien, wenn er den Weg kennen würde. Welch ein Irrtum!
So machte ich mich allein auf die Suche. Dank meiner eigenen Transformation und eines umfangreichen Studiums der Lebensprozesse war ich in der Lage, einen Ansatz zu entwickeln, der den Alltag von Menschen – beruflich wie privat – verwandelt und gleichzeitig der Tatsache Rechnung trägt, dass jeder Mensch einzigartig ist und seinen eigenen Entwicklungsweg geht.
Selbsterkenntnis ist der Anfang von Weisheit, die das Ende der Angst bedeutet.
Jiddu Krishnamurti
Freiheit von Ideologie und die Logik der Entelechie
In meinem Denken vereine ich Elemente der chinesischen, japanischen und indischen Philosophie sowie der Theosophie und integriere sie in unsere westliche Kultur und deren wissenschaftliche Grundlagen. Mein größtes Anliegen ist die Freiheit von Ideologien, denn ich bin zutiefst überzeugt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Jedes Phänomen der Evolution hat seine Daseinsberechtigung, auch wenn wir nur einen Bruchteil davon verstehen, da wir selbst nur Zutat im Schöpfungsprozess sind.
Unzählige Modelle und Theorien beschreiben Aspekte menschlicher Entwicklung, doch die meisten ignorieren das universelle Entwicklungsprinzip der Natur, das Aristoteles als Entelechie bezeichnete. Demnach kann sich ein Mensch nur in seiner Ganzheit und Einzigartigkeit entfalten, die apriorisch in ihm angelegt ist. Nur wer den Weg geht, der in ihm angelegt ist, wird Eudaimonia – ein erfülltes und glückliches Leben – erreichen. Ich bin den Weg der Individuation gegangen und habe später einen Einweihungsprozess durchlaufen.
Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben.
Hermann Hesse
Meine Tätigkeit und Vision
Meine Motivation ist es, Menschen von ihrem Müssen zu befreien und ihnen zu mehr Leichtigkeit, Gesundheit, Gelassenheit und Erfüllung zu verhelfen. Der Wandel der Arbeitswelt liegt mir dabei besonders am Herzen. Ich habe einen Weg entwickelt, wie Ziele mit Freude statt Stress erreicht werden und Beruf zur Berufung wird.
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Menschen innerlich erfüllt sind und sich entsprechend ihrer individuellen Natur entfalten können. Sie würden kreativ zusammenarbeiten und im Handumdrehen die fundamentalen Probleme unserer Zeit lösen, begleitet von der Gewissheit, ihrem Lebenssinn zu entsprechen. Mehr geht nicht.